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Neues aus Madrid und die ersten Bilder

Hi Leute,

 

eine Woche in der spanischen Hauptstadt ist vergangen und ich habe viele Eindrücke gesammelt. Leider kann ich euch nicht von allen erzählen, aber das Wichtigste wird schon dabei sein.

 

Fange ich also erstmal mit meinem Zimmer an:

 

 

 

Wie im ersten Bericht schon angedeutet ist es nicht besonders groß, aber dafür gemütlich und man muss sich nicht sonderlich viel bewegen um an alles heranzukommen. Das Bild ist von Dienstag, mittlerweile hat sich nochmal einiges verändert, z.B. hängen jetzt an den Wänden überall Plastiktüten als Regalersatz. Gerne würde ich Bilder machen, aber dafür müsste ich jetzt erstmal aufräumen ;-)

 

Weiter geht´s mit dem Salon, zuerst von meinem Zimmer aus gesehen, dann aus der Ecke:

 

 

 

Hier kann man entweder Fernsehn gucken (ich guck eigentlich nur die Fussball Berichterstattung, die hier echt fantastisch ist. Also immer die 3 besten Partien aus Italien, Deutschland und England, dann alle Spiele der Primera Division), Essen, einfach nur rumsitzen und quatschen (wie es z.B. gerade Jesus, Nadja, Mari Sol, Alice und ein Freund von Jesus machen), oder Vortrinken (wie z.B. gestern Abend, aber dazu später mehr ;-)).

 

Neben Salon und Balkon gibt es noch die "Eingangshalle"...

 

 

den Flur...

die Küche, in der gerade Nadja aus Österreich steht...

...hier nochmal zusammen mit Jesus...

und die Badezimmer, die zusammen ungefähr so groß wie mein Zimmer sind...

 

Meine Arbeitszeiten sind von 10 bis 18 Uhr. Da die meisten meiner Mitbewohner studieren und entweder vor oder nach mir aus dem Haus sind kommt es glücklicherweise nicht zu Wartezeiten, was das Duschen betrifft.

In der Küche ist es zwar recht eng, wenn sich dort mal 3 Leute gleichzeitig aufhalten, aber im großen und ganzen kann ich nicht meckern. Mein Kühlschrankabteil ist groß genug für 1 Tüte Milch, 1 Six-Pack San Miguel, diversen Aufschnitt und Butter, 2 Tortillas, Würstchen, einen Eisbergsalat und Tomaten, Marmelade und Tomatenmark (ausversehen anstatt von Bolognesesauce gekauft). Allerdings ist da jetzt kein Quadratcentimeter mehr Platz. Zusätzlich hab ich noch ein Schrankabteil für Brot, Nudeln und Müsli.

Zudem hab ich wenig Konkurenz am Ceranfeld, weil meine Essenszeiten sowieso total unnormal sind... wer macht sich schon um viertel nach 12 nachts Nudeln?

 

Kommen wir nun also zu meinem Office:

 

Ich sitze da vor dem iMac und mache schön meine Ecxel Tabelen von Schulen, die ich in der nächsten Zeit kontaktieren muss. Natürlich ist das noch lange nicht alles, aber in der ersten Woche haben wir (Nelly aus Frankreich und ich) erst am Donnerstag einen Plan unserer Aufgabengebiete bekommen. Vorher hab ich Profile von Red Deporte y Cooperación in diversen Sozialen Netzwerken erstellt und Videos bei YouTube hochgeladen.

 

Gestern hatte ich dann mein erstes Hockeyspiel, nachdem ich am Dienstag bereits trainiert habe. Der Platz beim Club Hockey Pozuelo, die gerade in die 1. Liga aufgestiegen sind, obwohl der Club erst 15 Jahre existiert sieht so aus:

 

Naja, wir (2. Mannschaft) haben gegen eine Madridter Jugendauswahl 1:6 verloren, unter anderem weil wir bei prallem Sonnenschein keinen Auswechselspieler hatten und die mit 20 superfitten und hochmotivierten Jungs angereist sind.

 

Zuletzt seht ihr noch das Haus in dem ich wohne und die Straße:

 

Gestern war hier in Madrid einiges los. Der Grund: „La Noche Blanca“

Die gesamte Innenstadt war für Autos abgesperrt und überall waren Leute die einfach nur ausgelassen gefeiert, getanzt, gesungen und gequatscht haben. Ich hab in 5 Stunden keine einzige Auseinanderstetzung gesehen, das war schon beeindruckend. Ich behaupte mal, dass das bei einem Event von dieser Größe (1,5 Millionen Leute waren gestern Nacht auf den Beinen) in NRW sicher anders gelaufen wäre.

 

Die Nacht begann mit einem Treffen bei uns zu Hause (Matt hatte 5 Engländer von der Uni mitgebracht), um ca. 21 Uhr sind wir dann Richtung Plaza de España aufgebrochen, haben aber über 1 Stunde gebraucht, weil wir immer warten und uns sammeln mussten. Dann haben wir ständig neue Leute von der Uni getroffen, die dann auch mit uns gekommen sind. Nichtsdestotrotz bin ich am Ende nur mit 4 Leuten, anstatt ca. 15, beim Plaza de España eingetroffen. Dort fand auf einer unglaublich großen Bühne ein Hip Hop Battle statt und der bekannteste spanische Rapper ist mit seiner Crew aufgetreten. War schon eine beeindruckende Kulisse, wie 25.000 Leute gleichzeitig mitrappen und bounzen.

Dort haben wir uns dann 1/8, 1/4, Halbfinale, Finale und die 30minütige Performance vom spanischen Rapper angesehen. Zum Schluss war dann noch ein Breakdance Wettbewerb, der auf den überdimensional großen Videoleinwänden übertragen wurde.

 

Dann sind wir weitergezogen. Nachdem wir uns dann nach 2 Stunden am Plaza de España alle gefunden hatten, war ich dann wiederum der Pechvogel der die Anderen verloren hat. Nadja, die vor einem Lokal stand allerdings auch und so haben wir uns dann zusammen auf die Suche gemacht, die aber im Endeffekt nicht belohnt wurde. Nach gut 2 Stunden Suche und nachdem wir nur 3 der 13 gefunden hatten, hab ich mich dann auf den Nachhauseweg gemacht.

 

So, liebe Leser, das war auch auch schon wieder. Natürlich melde ich mich so bald wie möglich wieder mit neuen Geschichten und Bildern.

 

Bis dahin beste Grüße

 

Joe

20.9.09 22:05

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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Fabia (21.9.09 11:21)
Das hört sich ja so an, als ob diese Veranstaltung genau das richtige für dich gewesen ist...aber nervig ist wirkich, wenn man einander verliert und dann nichts von der paddy hat, weil man die ganze Zeit suchend rumrennt.
Ja die Fotos von Madrid zeigen genau die Stast, die ich von2 Jahren kennen gelernt hab. Dreckig und laut aber auch lebendig und auf seine Weise schön - ich hab mich iwie total wohl gefühlt. Hoffe es geht dir genauso.
Also macht erst mal gut.
Liebe Grrüße aus Düsseldorf
Fabia


Fabia (21.9.09 11:22)
sorry für die vielen Tippfehler


Ilayda (30.9.09 12:05)
hey joe

hab mir grad mal so die bilder angeguckt und ich muss sagen ich beneide dich wirklich...
wäre jetzt auch gerne in madrid, ist bestimmt auch cool so viele neue leute aus so vielen verschiedenen ländern kennen zu lernen
das ist bei mir natürlich auch der fall aber wir haben uns auch schon so langsam eingelebt und es ist nicht mehr wirklich aufregend
außerdem sind wir ja auch jedes wochenende zuhause und sehen die anderen
aber du fehlst natürlich total wenn wir alle zusammen feiern gehen...
bist du über weihnachten und silvester zuhause?
liebe grüße
:-* ilayda

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